c't 15/2018
S. 136
Praxis
Bildbearbeitung
Aufmacherbild

Profiklasse

Ein Praxisstreifzug durch Gimp 2.10

Nach sechs Jahren Arbeit ist Gimp 2.10 erschienen. Die neue Version rechnet in hoher Farbtiefe, unterstützt Farbmanagement und erhält damit Anschluss an die Profiklasse. Mit dem hier vorgestellten Workflow bearbeiten Sie Ihre Bilder in der aktuellen Gimp-Version vom Öffnen bis zum Export.

Gimp startet mit dunkelgrauer Oberfläche und monochromen Werkzeugsymbolen – perfekt für die Farbeinschätzung von Fotos. Über „Bearbeiten/Einstellungen“ können Sie unter „Oberfläche“ die Programmfarbe und unter „Symbol Thema“ die Darstellung der Werkzeug-Icons aber auch auf den Stand von Gimp 2.8 zurücksetzen, falls Ihnen das hellere Grau mehr zusagt.

Version 2.10 unterstützt Farbmanagement nun direkt und nicht mehr wie früher über ein Plug-in. Das hat den Vorteil, dass viele Dialoge und Werkzeuge mit Farbmanagement arbeiten, darunter Ebenen, Pipette, Farbauswahldialog, Zeichenwerkzeuge und das Anlegen einer neuen Datei. Um es einzurichten, benötigen Sie passende Farbprofile, zum Beispiel sRGB V4, ProPhoto oder eciCMYK. Solche Standardprofile stehen bei der European Color Initiative oder dem International Color Consortium zum Download bereit (siehe Link).

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Beim JPEG-Export macht das Häkchen „Vorschau im Bildfenster anzeigen“ die Kompressionsartefakte sichtbar.