c't 15/2018
S. 142
Praxis
Automation mit Node-Red
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Reaktionsmaschine

Einstieg in Heimautomation mit Node-Red

Vernetzte Geräte sollen ihren Besitzern das Leben leichter machen. Hersteller bezeichnen sie deshalb gern als „smart“. Doch damit das Licht angeht, wenn es draußen dämmert und jemand zu Hause ist, muss erst ein Mensch eine Regel erstellt haben. Mit Node-Red geht das in einer leicht verständlichen Oberfläche.

Für ein vernetztes Zuhause braucht es auf der einen Seite Sensoren, also Geräte, die auf ihre Umwelt reagieren. Sie messen die Temperatur oder reagieren auf einen Tastendruck. Auf der anderen Seite stehen Aktoren, also Geräte, die auf Befehl etwas schalten: eine Lampe, eine Heizung oder ein Rollo.

Damit die Aktoren sinnvolle Schaltbefehle bekommen, braucht es eine Zentrale, die der Heimautomatisierer mit Regeln füttert. Sie wertet Sensorwerte aus und reagiert auf Ereignisse. Viele Hausautomationsprodukte bringen eigene Schaltzentralen mit – meist als Dienst in der Cloud, gesteuert per App und beschränkt auf ein Herstelleruniversum. Damit Geräte unterschiedlicher Hersteller und Eigenbauprojekte in einem Haushalt zusammenspielen, braucht es offene Schaltzentralen wie Node-Red.

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