c't 15/2018
S. 154
Praxis
Zeiterfassung für Linux
Aufmacherbild

Schlanke Stechuhren

Moro und Watson protokollieren Arbeitszeiten auf der Kommandozeile

Statt Stechuhren erfassen heute Programme die Arbeitszeiten. Unter Linux lässt sich das elektronische Stempeln schnell und ohne viel Aufhebens auf der Kommandozeile erledigen, etwa mit den Programmen Moro und Watson.

Wie viele Stunden sind in der letzten Woche angefallen? Wie viel Zeit hat ein bestimmtes Projekt beansprucht? Um diese Fragen zu beantworten, müssen Sie die Arbeitszeit dokumentieren. Die Programme Moro und Watson erledigen die Aufgabe ohne viel Schnickschnack auf der Kommandozeile. Sie starten eines der Tools mit einem Konsolenbefehl bei Arbeitsbeginn und beenden die Aufzeichnung bei Feierabend. Die Software berechnet dann die aufgewendete Arbeitszeit.

Moro zeichnet schlicht die Arbeitszeit samt einiger Notizen auf und berechnet, wann Sie Ihr Tagessoll erreicht haben. Pausen zieht es automatisch ab. Gerade Freiberufler müssen aber im Auge behalten, wie viel Zeit sie für einzelne Projekte aufgewendet haben, dann ist Watson das bessere Werkzeug, das eine Auswertung nach Projekten möglich macht.

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