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USA: Jedermann darf Alexa-Skills veröffentlichen

Das Rennen ist eröffnet: Im US-Shop für Amazons Alexa darf nun jedermann Skills veröffentlichen, die auf Blueprints beruhen. Neue Blueprints gibt's auch.

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(Bild: petrmalinak / shutterstock.com)

Eine Lawine neuer Funktionen ("Skills") dürfte bald Amazons Sprachassistent Alexa ereilen. In den USA darf nämlich ab sofort jedermann selbst erstellte Skills für den Alex-Shop einreichen, in dem derzeit mehr als 80.000 Skills zur Verfügung stehen. Eigene Funktionen kann man sich ohne Programmierkenntnisse aus Blaupausen ("Blueprints") zusammenklicken. Das war schon bisher möglich, allerdings waren diese Skills für den Eigenbedarf gedacht. Nun kann man sie offiziell allen US-Nutzern anbieten.

Geld verlangen kann man für seine Skills zumindest derzeit nicht, aber man muss für die Platzierung auch nichts zahlen. Amazon prüft jede Einreichung und behält sich die Entscheidung über die Veröffentlichung vor. Für Kunden in Deutschland bietet Amazon seit Dezember die Alexa Blueprints an, mit denen sich personalisierte Funktionen mit wenigen Klicks zusammenstellen lassen. Nicht bekannt ist, wann man eigene Skills im offiziellen Shop für Deutschland anbieten können wird.

In der aktuellen Mitteilung stellt Amazon auch einige neue Blueprints vor, die allesamt für längere Audioübertragungen gedacht sind. Spiritual Talks soll religiösen und spirituellen Aufzeichnungen und Livestreams mehr Publikum verschaffen; das Pendant für Bildungseinrichtungen heißt University.

Wordpress-Blogger können ein Amazon-Plugin für Sprachausgabe installieren. Mit einem RSS-Feed und dem Blueprint Blog kann Amazons Alexa dann gebloggte Texte vorlesen. Wer öfter Aktuelles zu vermelden hat, mag mit Flash Briefing besser bedient sein. Das ist für täglich oder wöchentlich zusammengestellte News-Schnipsel gedacht ist. Dafür lädt man Audiodateien hoch oder startet direkt über das Blueprint-Portal eine Aufnahme. (ds)