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Schwarzweißdruck fürs Büro: Toner oder Tinte?

Robuste, günstige Schwarzweiß-Laserdrucker empfehlen sich für Büros, die keinen Farbdruck brauchen. Dort will auch Epson mit sparsamen Tintenmodellen hin.

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Das Büro, in dem kein Farbdruck gebraucht wird, ist der natürliche Lebensraum des robusten und günstigen Schwarzweiß-Laserdruckers. Tinten-Modelle mit minimalen Druckkosten wollen den Lasermodellen nun den Platz auf dem Schreibtisch streitig machen: Epson hat dafür Schwarzweiß-Tintenmultifunktionsdrucker für typische Büroanwendungen ins Programm genommen. c't hat geprüft, ob die Tintenmodelle den Anforderungen gerecht werden.

Im c't-Labor musste sich der Epson EcoTank ET-M2140 mit fest eingebautem Tintentank an sieben Laser-Multifunktionsgeräten in einem umfangreichen Praxistest messen. Alle Kandidaten hatten ein Papierfach für 250 Blatt, druckten mindestens 20 Seiten pro Minute und waren duplexfähig.

Zu den Disziplinen gehörten außer dem Drucken, Kopieren und Scannen von Geschäftsbriefen und -Grafiken auch das Beschriften von Briefumschlägen – und ein Ausstattungsvergleich. Obwohl das Tintenmodell den höchsten Anschaffungspreis hat, fehlt ihm unter anderem als einzigem Gerät im Testfeld eine Netzwerkschnittstelle und ein Vorlageneinzug.

Dafür liefert Epson aber Tinte für 11.000 Seiten gleich mit. Eine neue Füllung für weitere 6000 Seiten kostet nicht mal 15 Euro. Viele Laserdrucker schaffen mit dem beiliegenden Toner gerade einmal 1000 Seiten; das Gerät von Ricoh verlangte schon während des Tests nach nur 345 Seiten eine frische Tonerkartusche. Für Original-XL-Tonerkartuschen fallen mindestens 85 Euro an. Dazu kommt oft schon nach 12.000 Seiten eine neue Fototrommel. Als Spartipp unter den Laserdruckern fiel uns nur das Gerät von Avision auf, dem immerhin Toner für 5000 Seiten beiliegt.

Der Schwarzweiß-Tintendrucker Epson EcoTank ET-2140 (dunkelgrün) hat zwar die höchsten Anschaffungskosten, doch sind nach gut 8000 Druckseiten fast alle Lasermodelle teurer – mit Ausnahme des Avision AM3021S.

Der Epson ET-2140 unterbietet bei den Tinten/Tonerkosten die Laserkonkurrenz im Schnitt ums Zehnfache. Außerdem braucht er wenig Stellfläche – Druckseiten landen wie bei den Lasergeräten auf der Ablage über dem Drucker mit der Druckseite nach unten (facedown) – und braucht beim Drucken dreißigmal weniger Energie als die Lasermodelle. Auch die typischen Laserausdünstungen fehlen.

Aber auch viele Hersteller von Laserdruckern haben ihre Geräte auf Energiesparsamkeit und geringen Platzbedarf hin optimiert. Bei der Druckqualität fanden wir im Test einige überraschende Unterschiede, ebenso beim Erledigen bürotypischer Aufgaben.

Wie gut sich das Tintengerät von Epson geschlagen hat und wo Laserdrucker weiterhin die Nase vorn haben, lesen Sie im aktuellen c't magazin 4/2019:

(uk)