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Elektro-Mobilität: Kieler Regierung steigt zunehmend auf Autos mit E-Antrieb um

Bei der Kieler Landesregierung sollen mindestens 20 Prozent der neu angeschafften Autos einen Elektroantrieb haben. Man liege derzeit gut im Plan.

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Kieler Regierung steigt zunehmend auf Autos mit E-Antrieb um

(Bild: pixabay.com)

Weg vom Diesel – diesem Motto folgt auch die Landesregierung in Kiel. Mindestens 20 Prozent der neu anzuschaffenden Fahrzeuge sollen einen Elektroantrieb haben, hatten CDU, Grüne und FDP in ihrem Koalitionsvertrag verankert. Im vergangenen Jahr hat das ganz gut geklappt, wie eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Demnach betrug die E-Quote – ohne Polizeiautos – bei 24 von 129 angeschafften Wagen 18,6 Prozent. Rechnet man die Hybridfahrzeuge hinzu, liegt der Anteil bei 27 Prozent.

"Jamaika will bei der E-Mobilität durchstarten", sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). "Der Anfang ist gemacht." Im Bestand hat das Land rund 2000 Fahrzeuge, von denen 1400 der Polizei gehören. Ohne diese beträgt der E-Anteil mit 46 Fahrzeugen 7,6 Prozent. Bei der Polizei sind es mit zwei Fahrzeugen 0,14 Prozent. "Die Herausforderung für die Polizei liegt in der begrenzten Reichweite der E-Autos", sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts. "Dennoch wollen wir auch hier in dieser Legislaturperiode erste Schritte gehen."

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Auch die Tatsache, dass es noch nicht so viele Ladesäulen gibt, ist ein Hindernis. Auf Liegenschaften des Landes sind 20 Ladestationen in Betrieb, 17 weitere sollen in diesem Jahr starten. Hinzu kommen 56 Ladesäulen, die mit Landeshilfe in 31 Kommunen errichtet wurden. Aus dem Kabinett sind derzeit vier Politiker mit Hybridautos unterwegs: Heinold, Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne), dessen Staatssekretärin Anke Erdmann und Innenstaatssekretär Torsten Geerdts.

2018 hat das Land laut Finanzministerium für rund 500.000 Euro Fahrzeuge geleast. Im Haushalt 2019 sind 11,3 Millionen Euro für den Kauf von Dienstfahrzeugen veranschlagt. Die Beschaffung eines E-Autos ist ungefähr zweieinhalb Mal so teuer wie die eines konventionellen. Dafür fällt die Kfz-Steuer weg und die Wartungskosten sind niedriger.

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(tiw)