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Messaging-Plattform: Slack Technologies plant Börsengang

Die Betreiber der Messaging-Plattform wollen offensichtlich mit einem ungewöhnlichen Weg an der Börse starten.

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Das Unternehmen hinter der Messaging-Plattform Slack bereitet einen Börsengang im Lauf des Jahres vor. Die nötigen Unterlagen hat das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco bereits bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. Slack Technologies hat in den fünfeinhalb Jahren seit seiner Gründung inzwischen mehr als eine Milliarde US-Dollar Venture-Capital eingestrichen und im August im Zuge der jüngsten Finanzierungsrunde eine Bewertung von 7,1 Milliarden US-Dollar gemeldet.

Das Unternehmen hat lediglich eine kurze Pressemitteilung über den beabsichtigten Börsengang veröffentlicht. Laut weiterführenden Informationen von Bloomberg plant Slack Technologies einen ungewöhnlichen Weg und will auf die sonst übliche Erstplatzierung (Initial Public Offering, IPO) verzichten. Stattdessen will es Aktien an Bieter in einem Direct Listing verkaufen. Denselben Weg hatte 2018 auch Spotify für den Börsengang gewählt.

Damit kann das Unternehmen zwar kein Geld durch die Ausgabe zusätzlicher Aktien einnehmen, der Vorgang vermeidet aber auch einige typische Zeichnungsgebühren. Zudem können Anleger Aktien ohne Sperrzeiten verkaufen. (rme)